Tag 335-338 / Day 335-338

Am 10.02.2017 war es soweit. Ein Jahr war vergangen, seit die beiden LKW unseren Bausatz der Fa. Leonwood angeliefert haben.

Was für eine positive Aufregung und Spannung das war. Das Abladen der vielen Pakete auf dem Grundstück und das Aufbauen unseres Hauses.

Es sind größtenteils positive Erinnerungen an die wir gerne zurück denken.

Sicherlich lief nicht alles glatt und es gibt Dinge die wir heute anders machen würden, aber insgesamt sind wir mit dem Produkt der Fa. Leonwood sehr zufrieden.

Unseren Ausbau des Dachgeschosses haben wir auch wieder aufgenommen, denn die Lösung (en) warum die Firstbereiche feucht/nass waren scheinen gefunden.

Unser Bauleiter fragte bei einem Sachverständigen an, der sich seit Jahrzehnten mit solchen Problematiken beschäftigt. Auch der hielt unseren Ausbau der Dachflächen für sehr gut.

Allerdings meinte er, dass wir nicht erst komplett die Sparren hätten dämmen und dann die Folie aufbringen sollen, sondern eher einen Sparrenbereich fertig stellen und diesen direkt mit Folie zu machen.

So aber hatten wir im Hochsommer bei sehr heißen Temperaturen die warme und nach oben gestiegene Luft quasi eingeschlossen zwischen der Schlagbahn außen und der Folie innen.

Beide Folien sind sehr gut, sodass der Austausch nach außen nicht seht groß ist. Als es dann draußen Kühler, also unter 15° Celsius wurde, kondensierte es im Firstbereich.

Daher die Nässe.

Bei den Dachfenstern hatten wir ja auch etwas Probleme was daran lag, dass die Folie sich vom Rahmen gelöst hatte.

Vorschlag des Sachverständigen: Abwarten!

Es wird wärmer draußen, die Feuchtigkeit im Firstbereich wird entweichen und aufgrund des sehr guten Aufbau auch nicht wieder kommen.

Entstanden ist es also einzig durch Wärme, Spachtel- und Fliesenarbeiten. Schon Wahnsinn.

Aber nun kann es weiter gehen.

In drei Monaten kontrollieren wir von außen erneut und werden sehen ob der Sachverständige Recht hatte.

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Tag 327-334 / Day 327-334

Wir nähern uns dem 10.02.2017… dem Jahrestag der Anlieferung des Rohbausatzes durch Leonwood.

Aber erst einmal zurück ins Hier und Jetzt.

Was haben wir die letzten Tage begutachtet, gerätselt, telefoniert, gelesen und gefachsimpelt. An dieser Stelle mal vorab ein großes Dankeschön bis hierher an Fa. Leonwood und auch an die Fa. Proclima, welche die Intello Folie herstellen. 

Alle grübeln und machen sich Gedanken, an was es liegen könnte.

So richtig zu einem eindeutigem Ergebnis sind wir noch nicht gekommen.

Wir werden zeitnah, solange es noch kühl draußen ist, einen Blower-Door Test machen lassen.

Es kann ja sein, dass wir beim Aufbau der Dachflächen etwas falsch gemacht oder übersehen haben. Glauben wir zwar nicht, aber möglich ist es.

Der Aufbau der Dachschrägen war ja vorab von unserem Bauleiter durch gerechnet worden, und auch die Techniker bei Leonwood und Proclima sehen in den Aufbau, wie wir ihn gemacht haben, theoretisch keine Fehler.

Wir hoffen mit dem Blower-Door Test (BIST) endlich zu erfahren an was es liegen könnte.

Oder ist es tatsächlich, wie die meisten bisher annehmen, Wärme/ Luftfeuchte die im Dachstuhl nach oben gestiegen ist und sich dann an den kälteren Fensterscheiben oder im Firstbereich als Wasser niederschlug?

Noch wissen wie es nicht.

Der befürchtete Komplettrückbau der Innenseiten der Dachschrägen ist erst mal aufgeschoben. Warten wir dem BDT ab.

In den letzten zwei Wochen hatten wir auch bauinteressierte Paare hier, die sich unser Haus ansehen wollten und an unseren Erfahrungen den Bau unseres Hauses betreffend, interessiert waren.
Es waren jeweils schöne und konstruktive Gespräche und immer sehr positiv.

So etwas hätten wir uns in der Planungsphase auch gewünscht: 

Leute die uns von ihrem Bau nicht in Prosaerzählungen einen vormachen, sondern die auch ihre Probleme mit Gewerken etc darstellen. Wirkliche Erfahrungsberichte mit Höhen und Tiefen.

Wir hoffen allen bauinteressierten Leuten hier mit unserem Blog helfen zu können, zumindest eine Ahnung davon zu bekommen, was es heißt ein solches Haus zu bauen.

Es ist ein Lebensprojekt, in dem all unser Herzblut steckt!

Diese spannende und anstrengende Phase des Rohbauaufbau, der Innenausbau, die Gewerke planen und koordinieren. 

Eigene Fehler, Fehler von Gewerken. So vielfältig und weitgefächert ist der Bau eines Hauses. Es macht einfach Spaß. Und wir würden es wieder tun!