Tag 310-326 / Day 310-326

Was fing das Jahr gut an.

Rigips an dem Dachflächen nahezu fertig. Spachteln abschleifen und grundieren.

Es sollte ins Bad gehen, Vorwandinstallationen bauen. Wir haben schon den Endbelag für die Dachflächen ausgesucht und auch den endgültigen Laufbelag für das Dachgeschoss festgelegt.

Um es kurz zu machen: Rückbau ist angesagt.

Es fing an mit Wassertropfen von den Fenstern in den Dachschrägen. Wir dachten selbstredend erst an Schwitzwasser. Da es immer mehr wurde, wurden wir stutzig und haben die Rigips Platten rings um die Fenster entfernt. Die Tropfen wurden mehr, die Dampfsperrfolie aufgeschnitten und die Dämmung darüber angefasst: Sie war nass.

Heute mal an anderer Stelle Rigips und OSB Platten entfernt: nass/feucht

Erkenntnis: Rigips und OSB Platten runter. Kniestöcke wieder abbauen, Innenwände zum Teil zurück bauen. Dampfsperrfolie runter und die Dämmung ebenso. Dämmung muss trocknen, dann wieder rein, Dampfsperrfolie neu kaufen und wieder an bringen.

Klären warum es trotz Schwitzwasserberechnung dazu kam, soll der Bauleiter übernehmen.

Her muss ein alternativer Aufbau der Dachflächen.

Am liebsten auf Rigips Platten und OSB Platten verzichten und Holzpaneele dafür an die Wände bringen.

Heute Abend wird vor Unmut und Frust Mal eine oder zwei Wein Flaschen geköpft. Ab morgen heißt es dann: Rückbau so schnell wie möglich und vor allem auf das erneute erreichen unseres Ziel fokussieren. 

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Tag 304-309 / Day 304-309

So. Etwas verspätet, aber besser als nie.

Wie angekündigt wurde der verbliebene Giebel noch mit OSB und Rigips Platten beplankt.

Nun kann dort auch verspachtelt und geschliffen werden.

Nächstes Projekt werden dann die Vorwandinstallationen im Bad im Dachgeschoss.

Und sobald die Installateure die Abwasser und Frischwasser Leitungen für die Badewanne verlegt haben, können wir den Fußboden dort auch aufbauen und mit Rauspund schließen.

Erfahrungsbericht des Mastercut 2000

Im folgenden möchte ich gerne die Erfahrungen, welche wir während des Hausbau gemacht haben, darstellen und auch die Geräte nennen. Dies soll keine Werbung für bestimmte Firmen oder Marken aber eine Hilfestellung an Leute sein, die vor einer Anschaffung von Maschinen und Werkzeugen stehen.

Beginnen möchte ich gerne mit der zuletzt erworben Maschine bzw richtiger der Werkbank.

Es ist der Mastercut 2000 von Wolfcraft.

Ich muss zugeben, ich wollte eine flexibel einsetzbare Werkbank haben, auf der ich in einer vernünftigen Arbeitshöhe verschiedene Arbeiten verrichten kann. So habe ich mich im Netz und im ortsansässigen Baumarkt einfach mal umgesehen. Schnell führt einen die Suche nach Werkbänken zu Produkten von Festool, Wolfcraft und Bosch. Wobei die Werkbank von Wolfcraft hier schon herausgestochen hat, da sie vom Preis her ähnlich den Produkten von Bosch ist, aber dafür ist die Werkbank aus meiner Sicht variabler einsetzbar.

Und dennoch hat mich der günstige Preis zunächst stutzig gemacht und so habe ich Tests, Erfahrungsberichte und Videos geschaut.

Der erste Eindruck:

Das Paket wurde schließlich bei uns angeliefert. Recht groß und schwer ist es und so habe ich das Paket in das Dachgeschoss geschleppt und dort erst einmal ausgepackt.

Den Tisch selbst muss man nicht zusammenbauen, einfach die Beine aus klappen, feststellen und fertig. schon steht er da.

Und ich muss sagen, dass er ziemlich stabil und gut verarbeitet da steht. Es wackelt nichts, es klappert nichts. Die MDF Platte sitzt fest im Rahmen, ist schön plan und funktionell gestaltet.

mc2000

Das Zubehör:

Der Mastercut 2000 kommt mit einer variablen Platte daher, unter die verschiedene Geräte gespannt werden können.

Getestet habe ich das ganze beim im vorherigen Blog Beitrag beschriebenen Holzsägen.

Meine Festool HK55, Beitrag wird noch folgen, habe ich also in die Platte eingespannt und aus dem Mastercut eine Tischkreissäge gemacht.

Die Schutzhaube schnell angebracht, das Stromkabel der HK55 an den vorgesehenen Schutzschalter am Mastercut eingestöpselt und die Einschaltklemme für den Sicherheitsriegel der HK55 angebracht und los ging es.

Selbstredend muss die Kreissäge absolut parallel zu der Öffnung der Platte sein und meine HK55 von Festool ist jetzt von der Form des Sägetisches her nicht die perfekte Kreissäge für den Mastercut. Dennoch hat es recht schnell und gut geklappt. Das Kabel der HK55 an

Das Arbeiten mit dem Mastercut als Tischkreissäge war phänomenal gut.

Zwar konnte ich nur Hölzer in der Stärke von knapp 4-5 cm schneiden, das war aber völlig ausreichend.

Das Umrüsten zum Frästisch und Stichsägetisch ist ebenso einfach. Die Arbeitshöhe ist für mich als Mann von über 2 Metern Körpergröße recht gut. Er steht sehr stabil da und die Verarbeitung ist sehr gut. Die Plastikteile, wie die Schutzhaube sind nicht ganz so gut verarbeitet, aber bei dem Preis- Leistungsverhältnis völlig im Rahmen.

Mit dabei sind ebenso ein Parallelanschlag, ein Winkelanschlag, ein Winkelanschlag für Führungsschiene, sowie ein Schiebestock.

Das einzige was man noch hinzu kaufen müsste wäre der Parallel-Fräsanschlag.

Fazit:

Ich bin mit dem Kauf sehr zufrieden und werde den Mastercut noch bei einigen verschiedenartigen Arbeiten einsetzen. Sei es als reine Werkbank,um lange Werkstücke exakt gerade zuschneiden zu müssen oder um Gährungsschnitte bewerkstelligen zu können.

Einziger Minuspunkt ist aus meiner Sicht, dass die Millimeterstriche auf dem Rahmen des Matercut 2000 beim verschieben der Führungsschiene sehr schnell abreiben. Das ist deutlich verbesserungswürdig.

Ein aus meiner Sicht sehr gelungenes Produkt von Wolfcraft und sehr empfehlenswert.

Tag 297-303 / Day 297-303

Frohes neues Jahr euch allen! Möge es ein schönes und für alle erfolgreiches und gesundes Jahr werden. 

Wir verfolgen hier auch den ein und anderen Blog von Bauherren, die gerade in den Startlöchern stehen. Wir wissen noch genau wir spannend und aufregend diese Phase war. 

 Nun haben wir das erste Weihnachtsfest und den ersten Jahreswechsel im neuen Haus verbracht.

Es ist zwar noch viel zu tun, auch im Erdgeschoss, aber es ist mollig warm und sehr gemütlich in unserem neuen Haus. Wie schnell man sich doch an dieses tolle Klima in Holzhäusern gewöhnt.
Der Jahreswechsel war bei uns, da ich ja Urlaub habe und somit was tun will und muss, auch mit Arbeiten vor dem Haus und im Dachgeschoss gespickt.

Vor dem Haus hatten wir eines der Carports als Restholzlager genutzt. Dieses galt es mal aufzuräumen, die Holzreste klein zu sägen und ordentlich weg zu stapeln.

Ganze vier Tage sind dafür drauf gegangen. Dafür war der Lohn aber wieder Stauraum im Carport und Holz zum verbrennen.

Als das fertig war, wurde das Wetter auch schlagartig schlechter. Gutes Timing, um die Arbeiten im Dachgeschoss wieder aufzunehmen und um das Weihnachts- und Sylvesteessen abzuarbeiten.

Es wurde die letzten Tage grundiert und gespachtelt was das Zeug hielt. Zudem wurden im Wohnzimmer/Hauptraum des Dachgeschoss eine Installationsebene und ein Kniestock gebaut, der den Schornstein zum Teil einhaust. 

Zum Abschluss meiner Urlaubswoche werde ich die noch fehlenden OSB und Rigips Platten an den noch verbliebenen Giebel anbringen und die erste Vorwandinstallation im Bad anfangen.

Dann können wir auch schon die Holzfaserplatten (Steico underfloor) bestellen und die nächste Schicht des Fußbodenaufbau angehen. 

Es wird zum Wochenende also wohl noch ein Beitrag folgen.